In verschiedenen Druckereien setzt man schon vermehrt den digitalen Druck ein

Dienstag, Juli 26, 2011

In verschiedenen Druckereien setzt man schon vermehrt den digitalen Druck ein. Besonders Tintenstrahlsysteme werden im Large-Format eingesetzt. Diese erreichen auf den verschiedensten Untergründen eine sehr gute Qualität, die man schon mit dem Offsetdruck vergleichen kann. Mit dem flüssigen Electro-Ink-Verfahren wird die Druckfarbe auf Materialien aufgebracht, die man auch im Außenbereich benutzt. Die Druckereien, die im Large-Format Kundenaufträge ausführen, können auf Druckbreiten von bis zu 5m zurückgreifen und verschiedene Materialien, wie Mischgewebe, PVC oder Leinen bedrucken.
Andere Druckereien haben bereits gute Erfahrungen mit dem „Plattendirektdruck“ gemacht, der neuesten Generation im Digitaldruck. Im UV-Inkjet-Verfahren können starre Materialien bedruckt werden, wie Metall, Glas, Holz oder Stein.
Wieder andere herkömmliche Druckereien, die sich zum Beispiel mit dem Druck von Büchern beschäftigen, haben die Kombination zwischen Offsetdruck und Digitaldruck für sich entdeckt. Sie verwenden den Offsetdruck für unveränderliche Textpassagen und Seiten, während der Digitaldruck dann eingesetzt wird, wenn zum Beispiel persönliche Vorworte oder Widmungen eingearbeitet werden sollen. Wenn man also personalisiert drucken soll, dann ist der digitale Druck die einzige Möglichkeit, die das zulässt.
Im Buchdruck muss man als Fazit sagen, dass bei einer Auflage unter 200 Stück der Druckerei Digitaldruck immer noch die preiswertere Variante ist. Allerdings muss auch gesagt werden, dass man gegenüber dem Offsetdruck kleine qualitative Abstriche machen muss, wie leicht welliges Papier. Während normale Drucke lichtgeschützt mehrere Jahrhunderte erhalten bleiben, gibt es bei den Digitaldrucken noch keine Erfahrungen, was den Alterungsprozess betrifft. Wertvolles dann lieber doch im Offsetverfahren drucken lassen.

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